Schlaumäuse- Programm
angeleiteter, kindgerechter Umgang mit dem Pc

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 Nicht wenige Kinder sind schon lange vor Schuleintritt neugierig auf Schrift. Diese Neugier befriedigt die Software Schlaumäuse. Bei den anderen Kindern weckt sie das Interesse an Schrift. So wird der Schriftspracherwerb frühzeitig angebahnt und bis in die Grundschule hinein unterstützt. Die Software enthält verschiedene Übungsbereiche . Einige Übungsbereiche trainieren das Hören und Unterscheiden von Lauten, andere führen die Kinder hin zum ersten Lesen und Schreiben von Buchstaben. Kindern, die sich schon in der Vorschulzeit mit den schriftbezogenen Bereichen der Software beschäftigen, steht insgesamt ein längerer Zeitraum für den Schriftspracherwerb zur Verfügung.

Drei Besonderheiten des Mediums Computer ermöglichen, dass die Kinder die Laut- und die Schriftsprache selbstständig untersuchen können: 1.) Ein Computer kann die ansonsten flüchtige Lautsprache „festhalten”. Mittels des Computers kann sich ein Kind Laute, Wörter, Sätze beliebig oft anhören. Dabei geht es nicht darum, dass das Kind gleich Lesen lernt. In vielen Fällen werden die Buchstaben nur als „Symbole” für die entsprechenden Laute verwendet. Mit diesen Symbolen kann das Kind im Programm spielerisch oder experimentell umgehen und sich so mit den Lauten und ihren Zeichen vertraut machen. 2.) Die ansonsten stumme Schrift kann mittels Computer zum Sprechen gebracht werden. Diese Software bietet den Kindern dazu Werkzeuge an . Mit ihnen können die Kinder Beziehungen zwischen Laut und Buchstabe eigen-ständig erforschen. 3.) Die Handhabung der Software, die Spiele und Aufgaben werden von dem Programm erklärt und modellhaft vorgemacht – so oft ein Kind es wünscht.

Die Software realisiert einen integrativen Ansatz, sodass Kinder von unterschiedlichsten Lernausgangslagen aus ein und dieselbe Aufgabe – allein oder in Kooperation mit anderen – erfolgreich bearbeiten können und dabei individuelle Lernfortschritte machen. Das gilt auch für Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache, die noch kein Deutsch sprechen oder noch Probleme mit der deutschen Sprache haben. Dank der Forscher-Werkzeuge erfolgt die Individualisierung der Software durch die Vorgehensweise des jeweiligen Kindes selbst. Dadurch eignet sich die Software in einzigartiger Weise auch für den Einsatz in leistungsheterogenen und mehrsprachigen Lerngruppen.

Für den Lernerfolg ist wichtig, dass die Kinder selbst bestimmen dürfen, welchen Lernspielort sie aufsuchen und auf welche Weise sie die Aufgaben dort zu lösen versuchen. Auch wenn Ihnen die Aufgabe vielleicht zu schwierig erscheint für das Kind – lassen Sie zu, dass das Kind Lösungsideen ausprobiert. Das Programm reagiert auf falsche Lösungen auf lernförderliche Weise. Und die Kinder erwerben durch das selbstbestimmte Experimentieren nicht nur Wissensbestände, sondern auch Lernstrategien.