Neues aus der Kita

Rollende Bücherkiste

Wir möchten euch unsere „rollende Bücherkiste“ vorstellen! Dies ist ein Büchereiwagen, der regelmäßig durch die Gruppen „fährt“ und den Kindern die Möglichkeit bietet, sich Bücher auszuleihen und mit nach Hause zu nehmen. Das Besondere daran ist, dass es neben zahlreichen deutschsprachigen Büchern auch mehrsprachige Bücher gibt. Und zwar beispielsweise auf arabisch, polnisch, farsi, niederländisch, albanisch usw., so vielfältig, wie unsere Kita eben ist.

Die Eltern bekommn die Möglichkeit gemeinsam mit ihren Kindern die Bücher anzuschauen und ihnen vorzulesen. Die Muttersprache ist und bleibt die wichtigste Sprache für die Kinder, deshalb soll ihnen auch in dieser Sprache vorgelesen werden können. Aber auch die Sprachen der Familien in unserer Kita kann man sich anschauen, oder andersherum, sich mit der deutschen Sprache und Schrift vertraut machen.

Damit die Kinder sich ein Buch ausleihen können, dürfen sie eine Stofftasche mit in den Kindergarten bringen. Diese werden wir mit Namen versehen und hier aufbewahren. 

Betreut wird die Kiste von Mareike, unserer Fachkraft für sprachliche Bildung. Sie hat die wichtigen Regeln zum Umgang mit ausgeliehenen Büchern ausführlich mit den Kindern besprochen. Anregungen und Wünsche nimmt Mareike gerne entgegen.

 

1,5 Jahre Sprach- Kita – Ein Rückblick

Etwa 1,5 Jahre sind nun schon vergangen, seitdem die Kita Arche Noah als Sprach- Kita gestartet ist. „Sprach- Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ – so lautet der offizielle Titel des Bundesprogramms, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Dieser macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Kinder lernen, sich gut auszudrücken. Und auch uns selbst wird dies besonders in der Urlaubszeit bewusst, wenn wir in ein fremdes Land reisen und auf verschiedene Sprachen treffen.

Deshalb legt auch die Kita Arche Noah einen besonderen Wert auf die sprachliche Bildung im Kita- Alltag. Seit Beginn des Projekts ist bereits einiges passiert. Sichtbar ist, dass wir uns als Team mit der Herkunft und den unterschiedlichen Kulturen der Familien in unserer Kita auseinandergesetzt haben. Als Symbol unserer Offenheit wurde im Eingangsbereich ein großes Schild angebracht mit einem Willkommensgruß in 21 verschiedenen Sprachen.

Durch den Besuch einiger Fortbildungen konnten die Kolleginnen interessante Dinge und neue Anregungen ins Team tragen. Unsere Fachkraft für alltagsintegrierte sprachliche Bildung hat eine besondere Aufgabe. Sie soll als „Bindeglied“ (im Tandem mit der Leitung) die Qualifizierungsinhalte, die bei regelmäßigen Treffen mit einer Fachberatung vermittelt werden, an das Team weitergeben. Hierfür wird immer mal wieder ein Teil des Dienstgesprächs genutzt. Es finden regelmäßige Besuche der Fachberatung in der Kita statt und Treffen mit den zehn weiteren Sprach- Kitas aus der Grafschaft und dem Emsland, mit denen wir zusammen einen Verbund gegründet haben.

Besonders ausführlich hat sich das Team gemeinsam an zwei Studientagen mit dem Thema „Sprache“ auseinandergesetzt.

Im Februar diesen Jahres ist dann das Projekt der „rollenden Bücherkiste“ gestartet. Hierbei handelt es sich um einen Bücherwagen, der regelmäßig in alle Gruppen kommt. Ein paar Kinder haben jedes Mal die Möglichkeit ein Buch auszusuchen und für ca. eine Woche mit nach Hause zu nehmen. Einzige Bedingung ist, dass die Kinder eine Büchertasche (z. B. Stofftasche) mitbringen. In der Bücherkiste gibt es deutschsprachige, niederländische und auch mehrsprachige Bücher, damit unsere Familien die Möglichkeit haben die sprachliche Vielfalt unserer Kita kennenzulernen und in ihrer Muttersprache vorzulesen.

Durch die Anschaffung einer Videokamera und zwei großer Handpuppen sollen weitere (Sprach-) Projekte stattfinden. Im Mai ist bereits ein Film über die Waldzeit der Igelgruppe entstanden. Die Kinder haben teils selbst gefilmt und Interviews gegeben. Hiermit möchten wir am Kurzfilmwettbewerb „Die Grafschafter Filmklappe“ teilnehmen.

Und natürlich spielt die sprachliche Entwicklung und Förderung im Alltag die größte Rolle. Eine „alltagsintegrierte sprachliche Bildung“ ist schließlich grundlegendes Merkmal der Sprach- Kita und unsere gemeinsame Aufgabe. Die Erzieherinnen achten darauf in jeglicher Alltagssituation Sprache anzuregen und anzubieten, so zum Beispiel beim Essen, Wickeln, Anziehen usw..

In der Sprach- Kita hat sich in den ersten 1,5 Jahren schon viel getan und auch in Zukunft werden wir weiterhin an der Umsetzung des Projekts arbeiten.

Wir erkunden den Tierpark Nordhorn

Auch in diesem Jahr haben wir wieder einen Ausflug in den Tierpark Nordhorn gemacht. Aufgeregt und voller Vorfreude warteten die Kinder morgens auf den Bus. Als dieser eintraf, stellten sich die Kinder im Kindergarten gruppenweise auf und es wurde einmal durchgezählt.  Die Spannung erreichte ihren ersten Höhepunkt, als die Busse eintrafen und die Kinder einsteigen durften. Zum Abschied haben alle Kinder ihren Eltern im Bus zugewunken. Dann fuhren wir los. Im Tierpark angekommen konnte dieser gruppenweise von den Kindern mit allen Sinnen erkundet werden.  Nicht nur die Tiere waren interessant, sondern auch der „große Spielplatz“, auf dem die Kinder nach der Tierbesichtigung spielen durften. Zu unserem Glück spielte das Wetter mit und die Sonne schien den ganzen Tag. Gegen Mittag gingen wir zurück zu den Bussen, die uns wieder nach Emlichheim gefahren haben. Im Kindergarten angekommen, warteten schon einige Eltern auf ihre Kinder. Nicht nur für die Erzieher, sondern auch für die Kinder ist ein Ausflug mit dem Kindergarten ein sehr spannender und aufregendes Ereignis.

 

Sommerfest 2017

Alle zwei Jahre findet das Sommer-und Gemeidefest statt. Auch in diesem Jahr war es wieder soweit. Die lutherische Kirchengemeinde und die Kita Arche Noah haben zusammen mit den Eltern und den Kindern ein gelungenes Sommerfest organisiert. Gestartet wurde mit einer kurzen Andacht durch Pastor Magdanz. Mit dem Apell, dass der Spaß an diesem Nachmittag im Vordergrund steht, wurde das Sommerfest offiziell eröffnet. Neben der Kindertombula und der großen Tombula gab es auch an verschiedenen Spielstationen etwas zu gewinnen. Die Kinder konnten sich eine „Laufkarte“ für 2,50 € kaufen und mit dieser Karte die Spielstationen durchlaufen, sowie ein Getränk und eine Waffel dafür einlösen. Den Kindern wurden u. a. mit einer Kletterwand, dem Kinderschminken sowie das Schokoladenwerfen Vieles geboten. Auch für die Verpflegung wurde gesorgt: Es gab Waffeln, Zuckerwatte, Pommes, Wurst, Cocktails, Kaltgetränke, Kaffe und Kuchen. Auch das Wetter spielte mit: Der anfängliche Regen hat uns schon sehr schnell verlassen und es blieb den ganzen restlichen Nachmittag trocken.

Wir bedanken uns auch an dieser Stelle für alle Helferinnen und Helfer!

 

Übernachtung der Schulkinder

Am 08. Mai 2017 war es soweit: Die Schulkinder durften im Kindergarten übernachten. Aufgeregt und voller Vorfreude sind diese mit ihren Schlafsachen um 17 Uhr in den Kindergarten gekommen. Dort haben sie zusammen mit den Eltern den Schlafplatz in den jeweiligen Gruppen eingerichtet. Als die Eltern sich verabschiedet haben, durften die Schulkinder draußen auf dem Spielplatz der Kita spielen. Anschließend gab es zum Abendessen gegrillte Würstchen und Pommes. Nach dem Essen sind wir zu Fuß zur Grundschule gelaufen und haben dort eine Schatzsuche gemacht. Nachdem wir den Schatz gefunden hatten, durftet die Kinder auf dem Schulhof spielen. Dann sind wir wieder zurück zum Kindergarten gelaufen. Dort angekommen, haben alle ein Eis gegessen. Endlich war es soweit und die „Schukis“ durften sich bettfertig machen. Darauf haben sich alle Kinder schon den ganzen Abend gefreut. Vor dem Schlafen haben wir euch noch in den Gruppen eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen und die mitgebrachten Knabbersachen wurden dabei „genascht“. Danach haben die Kinder Zähne geputzt und sind ins Bett gegangen. Alle haben gut geschlafen und keiner hatte Heimweh. Am nächsten Morgen gab es frische Brötchen und Getränke. Um 9 Uhr wurden die Schulkinder von ihren Eltern abgeholt. Es war ein schönes Erlebnis für die Kinder.

 

„SunPass – Gesunder Sonnenspaß für Kinder“

Bald ist es soweit: Der Sommer kommt und schon jetzt gibt es einige sehr warme Tage. Viele Kinder spielen draußen und genießen das schöne Wetter. Doch immer weniger Kinder sind gegen die UV- Strahlen der Sonne richtig geschützt. Die Zahl der Hautkrebserkrankten Menschen in Deutschland nimmt stetig zu. Aus diesem Grund haben die „IKK classik“ und die „Niedersächsische Krebsgesellschaft E.V.“  das Projekt „SunPass – Gesunder Sonnenspaß für Kinder“ erabeitet. Es soll Kindergärten und Eltern für den richtigen Sonnenschutz sensibilisieren.
Dabei gibt es viele Möglichkeiten einen Sonnenbrand zu vermeiden. Zum richtigen Schutz gehört ein Sonnenhut mit einer Krempe, der den Kopf, den Nackenbereich und den Halsbereich sowie die Augen der Kinder vor der direkten Sonneneinstrahlung schützt. Zudem sollten die Kinder eine halbe Stunde vor dem Rausgehen gut eingecremt werden, damit die Sonnencreme Zeit zum Einwirken hat. Hierzu sollte eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor benutzt werden. Durch Abrieb (Sand und Wasser) kann es dazu kommen, dass der Schutz der Sonnencreme nachlässt. Deshalb müssen die Kinder bei Bedarf öfter als nur einmal eingecremt werden. Bei sehr heißem Wetter wird empfohlen, dass die Kinder während der Mittagszeit nicht in der prallen Sonne spielen.
Im Eingangsbereich unserer Kita befindet sich eine Sonnenschutzecke. In dieser ist eine Ampel und eine Puppe mit wetterentsprechender Kleidung zu sehen. Die Ampel zeigt den UV-Faktor der Sonne. Dieser wird jeden Morgen und jeden Mittag aktualisiert und dient als Orientierung.

Schnuppertag in der Grundschule

Am Mittwoch, den 31.05.2017 haben unsere angehenden Schulkinder in der Grundschule geschnuppert. Wir haben uns wie gewohnt im Kindergarten getroffen und sind dann gegen 8:15 Uhr von dort aus losgelaufen. In der Schule angekommen, wurden wir herzlich von den Lehrern begrüßt. Die insgesamt 26 Kinder wurden dann in vier Gruppen eingeteilt und auf die vier 1. Klassen aufgeteilt. Viele bekannte Gesichter vom letzten Kindergartenjahr saßen in den Klassenräumen. Unsere angehenden Schulkinder haben sich jeweils zu einem Erstklässler gesetzt, mit denen sie in Partnerarbeit die Aufgabenblätter lösen können. Erst stand das Fach Deutsch auf dem Stundenplan. Die Kinder haben das „Vogel V“ kennengelernt und durften es sogar auf die Tafel schreiben. Einige Kindergartenkinder waren sogar so mutig, dass sie sich im Unterricht freiwillig gemeldet haben. Nach dem Fach Deutsch gab es eine Frühstückspause, in der die Kinder in den Klassenräumen frühstücken konnten. Anschließend durften die Kinder in die „große Pause“ gehen. Dort wurden Geschwisterkinder, alte Kindergartenfreunde und Bekannte der angehenden Schulkinder sehnlichst erwartet und begrüßt. Nach der Pause stand Mathematik auf dem Plan. Die Kinder lernten die Grundformen kennen. (Kreis, Quadrat,Rechteck, Dreieck)

Die Lehrer waren erstaunt, dass unsere Kindergartenkinder die Formen bereits kannten und sogar den Unterschied vom Rechteck und Quadrat erklären konnten. Nach dem Mathematikunterricht sind die Erstklässler in die Pause und die Kindergartenkinder mit den Erziehern wieder in den Kindergarten gegangen.

Es war für alle Beteiligten ein sehr spannender und interessanter Vormittag.

Terminkalender/Veränderungen und Ergänzungen

 

 

 

Stand: 24.05.2017

 

20.06.2017     Verabschiedung von Mara (Käfergruppe)

20.06.2017      Ausflug zum Tierpark (Mäusegruppe, Hasengruppe)

21.06.2017      Ausflug zum Tierpark (Bären, Igel, Käfer, Dinos)

22.06.2017      Verabschiedung aller Schulkinder um 11:30 Uhr

22.06.2017      Verabschiedung von Janine (Bärengruppe)

23.06.2017      Betriebsausflug (Kita geschlossen)

04.07.2017      Jubiläumsfeier Doris Hübers (40 Jahre)

06.07.2017      Verabschiedung von Nadine (Hasengruppe)

 

Die neuen Daten bzw. Veränderungen wurden bereits auf der Seite „Termine/Ferien“ eingefügt.

Von der Raupe zum Schmetterling

Ende April hat die Mäusegruppe einen Becher mit Raupen in ihre Gruppe gestellt. Am Boden des Bechers fanden sie genügend Futter um sich richtig satt zu fressen.
Innerhalb der ersten Woche sind die Raupen sehr groß geworden. Nach einer weiteren Woche konnten die Kinder beobachten, dass sich die Raupen zu Kokons verpuppten. Nun konnten die Kokons in ihrem neuen zu Hause – einem Schmetterlingsnetz- aufgehängt werden.  Nach einiger Zeit schlüpften die ersten Schmetterlinge. Damit sie etwas fressen konnten, haben wir Blüten und ein Schälchen mit Zuckerwasser in das Gehege gelegt. Nach ein paar Tagen, haben wir die Schmetterlinge wieder frei gelassen.

Der Fotograf kommt in den Kindergarten

 

 

 

 

Vom 22.05.-24.05.2017 kommt der Fotograf in den Kindergarten.

Folgende Termine sind zu berücksichtigen:

Montag, 22.05.2017:

Ab 9 Uhr: Igelgruppe, Dinogruppe

Ab 14 Uhr: Hasengruppe

Dienstag, 23.05.2017:

Ab 9 Uhr: Mäusegruppe, Bärengruppe

Ab 13:30 Uhr: Familienfotos (Plan für die Anmeldung hängt im Kindergarten)

Mittwoch, 24.05.2017:

Ab 9 Uhr: Käfergruppe

Ab 10:30 Uhr können noch Geschwisterbilder oder Familienbilder gemacht werden

 

Der Hintergrund ist dunkel und die Kinder können ein Kuscheltier mitbringen!!!

Marienkäfer in der Hasengruppe

Nach der Osterzeit  bekam die Hasengruppe kleine Marienkäfer Larven. Diese leben in einem Vivarium. Das ist eine durchsichtige Schachtel in der die Larven bis zur „Geburt“ des Marienkäfers leben. Natürlich haben die kleinen Tiere auch Namen bekommen.

 

In der ersten Woche konnten die Kinder beobachten, dass die kleinen Marienkäfer  Larven gewachsen sind. Sie waren sehr lebhaft und liefen viel herum.

 

In der Mitte der zweiten Woche wurden die kleinen Larven immer ruhiger und bewegten sich weniger. Sie machten sich ganz klein und verharrten. Einige auf dem Boden, einige an dem Rand des Vivariums. Nun beginnt das Puppenstadium: Die kleinen Larven verpuppen sich und entwickeln sich zum Marienkäfer. Diesen Vorgang nennt man Metamorphose.

 

Nach ungefähr einer Woche schlüpfte der erste Marienkäfer aus seiner alten Haut. Anfangs war er noch ganz blass und gelb. Doch innerhalb des Tages verfärbte er sich nochmal: Er wurde schwarz und hatte rote Punkte. Nun brauchte unser Marienkäfer etwas zu Essen. Zusammen mit den Kindern haben wir für ihn und die anderen Marienkäfer, die noch schlüpfen, ein neues zu Hause eingerichtet. In ihrem neuen Zuhause gab es frische Blätter und Zweige, in denen sie sich verstecken konnten. Es gab ein paar Blüten und Blumen und natürlich auch viele Apfelstücke, damit die kleinen Tiere nicht verhungern.

 

Zum Schluss haben wir die Marienkäfer auf dem Außengelände freigelassen.