Neues aus der Kita

Rollende Bücherkiste

Wir möchten euch unsere „rollende Bücherkiste“ vorstellen! Dies ist ein Büchereiwagen, der regelmäßig durch die Gruppen „fährt“ und den Kindern die Möglichkeit bietet, sich Bücher auszuleihen und mit nach Hause zu nehmen. Das Besondere daran ist, dass es neben zahlreichen deutschsprachigen Büchern auch mehrsprachige Bücher gibt. Und zwar beispielsweise auf arabisch, polnisch, farsi, niederländisch, albanisch usw., so vielfältig, wie unsere Kita eben ist.

Die Eltern bekommn die Möglichkeit gemeinsam mit ihren Kindern die Bücher anzuschauen und ihnen vorzulesen. Die Muttersprache ist und bleibt die wichtigste Sprache für die Kinder, deshalb soll ihnen auch in dieser Sprache vorgelesen werden können. Aber auch die Sprachen der Familien in unserer Kita kann man sich anschauen, oder andersherum, sich mit der deutschen Sprache und Schrift vertraut machen.

Damit die Kinder sich ein Buch ausleihen können, dürfen sie eine Stofftasche mit in den Kindergarten bringen. Diese werden wir mit Namen versehen und hier aufbewahren. 

Betreut wird die Kiste von Mareike, unserer Fachkraft für sprachliche Bildung. Sie hat die wichtigen Regeln zum Umgang mit ausgeliehenen Büchern ausführlich mit den Kindern besprochen. Anregungen und Wünsche nimmt Mareike gerne entgegen.

 

Auszeichnung zum „SunPass- Kindergarten“

Im Sommer diesen Jahres haben wir bereits mit dem Sonnenschutz-Projekt gestartet. Am 19.10.2017 erhielten wir nach intensiver Beschäftigung mit dieser Thematik die Auszeichnung „SunPass-Kindergarten“. Was genau das bedeutet und was uns zur Teilnahme des Projektes motiviert hat, haben wir im Folgenden aufgeführt.

Das Spielen im Freien macht den Kindern bei Sonnenschein doppelt so viel Spaß. Die Sonne bringt neben Licht und Wärme aber auch einige Gefahren mit sich. Durch zu viel UV-Strahlung steigt das Sonnenbrand- und somit auch das Hautkrebsrisiko. Besonders bei Kindern ist das Risiko groß, da ihre Haut noch sehr dünn ist und keinen natürlichen Eigenschutz entwickelt hat. Um diese Gefahr zu verringern oder gar zu vermeiden, startet die Europäische Hautkrebsstiftung in Kooperation mit der Niedersächsische Krebsgesellschaft und der IKK classic die Aktion „SunPass“ für Kindergärten.

Ziel dieses Projektes ist, dass Erzieher/Innen und Eltern für das Thema Sonnenschutz sensibilisiert werden, um die Kinder vor der UV-Strahlung zu schützen.

In der ersten Projektphase haben wir Besuch von einem „Sonneschutz-Team“ bekommen. Bei diesem Besuch wurde die Ausgangssituation besprochen und gemeinsam mit dem Team der Arche Noah Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Fortbildungen in Form eines Elternabends sorgten für „Input“ bezüglich der Hautkrebsprävention. Da es auch wichtig ist, die Kinder „mit ins Boot zu holen“, haben wir speziell für Kinder entwickelte Materialien bekommen. Somit kann den Kindern spielerisch der gesunden Umgang mit der Sonne vermittelt werden. Wichtig bei diesem Projekt ist die Sonnenschutzvereinbarung. Diese beinhaltet alle möglichen Schutzmaßnahmen, die in der Kita und auch zu Hause getroffen werden sollen. Da wir all diese Präventionsmaßnahmen erfüllt haben, bekam wir die Auszeichnung „Sonnenschutz-Kindergarten“. Zeitgleich verpflichten wir uns, all diese Maßnahmen regelmäßig auf ihre Effizienz zu kontrollieren und bei Bedarf jährlich zu optimieren.

 

Erntedank

In der Woche vor dem Erntedankfest haben wir mit den Kindern aus der Hasengruppe die Geschichte von einem reichen Bauern und einer armen Familie gehört:
Der Bauer hat in diesem Jahr sehr hart gearbeitet um seine Vorratsräume und Scheunen mit Nahrungsmitteln zu füllen. Seine Frau ist sehr dankbar für das viele Essen und möchte mit ihm ein Erntedankfest feiern, woraufhin er uneinsichtig davon geht. Bei seinem Spaziergang sieht er am Wegrand eine Familie sitzen die sich einen Apfel teilt. Als der Bauer an der Familie vorbei gehen möchte, lädt ihn diese zum Essen ein. Es ist nicht viel was sie haben, jedoch würden sie gerne mit ihm teilen. Im Gespräch erfährt der Bauer, dass die Familie bei einem Feuer ihr Haus verloren hat. Verwundert fragt er warum sie denn trotz des großen Unglückes so froh sei. Er bekam die Antwort, dass alle Familienmitglieder das Feuer überlebt und sie noch etwas zu Essen haben. Dafür danken sie Gott. Der Bauer bleibt einen Moment lang nachdenklich stehen und lädt die Familie zu sich nach Hause ein. Dort feiern sie das Erntedankfest.

Am selben Tag an dem wir die Geschichte hörten, haben wir mit den Kindern Quarkbrötchen gebacken. Diese konnten die Kinder während der Geschichte essen. Nachdem die Geschichte zu Ende war, schienen die Kinder sehr nachdenklich. Ein Mädchen schlug vor, die gebackenen Brötchen mit den Eltern zu teilen. 

 

Musik für die Nachmittagsgruppe

Seit dem 13.09.2017 besucht uns Frau Schwarz jeden Mittwoch um 14.30 Uhr in der Hasengruppe. Sie musiziert mit dem Kindern und bringt ihnen verschiedene Intsrumente näher. Die Kinder haben viel Spaß beim Singen, Spielen und Entdecken der Instrumente.

Apfelsaftpressen mit den LandFrauen

Der LandFrauenverein Emlichheim hat uns am 5. Oktober 2017 im Kindergarten besucht. Die „Landfrauen“ kamen nicht alleine, sondern brachten einen Anhänger mit vielen Äpfeln sowie Utensilien für das Apfelpressen mit. Die Kinder haben gelernt, dass die Äpfel erst gewaschen und zerkleinert werden müssen. Das Zerkleinern übernimmt eine sogenannte „Häkselmaschine“. In dieser Maschine werden die Äpfel oben hineingegeben und unten kommen sie gehäkselt wieder heraus

Die zerkleinerten Äpfel kommen anschließend in die Apfelpresse. Dort ist ein großer „Ballon“ enthalten, der mit Wasser befüllt wird. Durch das Wasser wird dieser „Ballon“ immer größer und nimmt den zerkleinerten Äpfeln den Platz in dem Behälter weg. Durch diesen Vorgang wird der Saft aus den Äpfeln gepresst, sodass schließlich der Saft unten aus der Presse läuft.

Natürlich haben die Kinder direkt eine kleine Kostprobe gemacht. Mit ihren Fingern durften sie den frischgepressten Saft probieren. Anschließend wurde der Apfelsaft abgefüllt und aus Bechern getrunken. Der Apfelsaft hat uns allen geschmeckt und wir durften uns direkt ein paar Flaschen für den Kindergarten abfüllen. Dieser Saft musste aber noch abgekocht werden, damit er länger haltbar ist.

Wir bedanken uns herzlich bei dem LandFrauen Verein Emlichheim für diesen interessanten Einblick und die Mühe. Aber auch bei den Eltern, die uns ebanfalls mit Äpfeln versorgt haben, möchten wir uns bedanken. Die Kinder und Erzieher haben an diesem Vormittag Vieles lernen können.

 

 

Einzug in das neue Spielhaus

Nachdem uns einige Eltern im April 2017 beim Aufbau unseres Spielhauses fleißig unterstützt haben, konnten die Kinder im Sommer endlich „einziehen“. Mit einem zusätzlich eingebauten Fenster, einer Tür sowie einer gepflasterten Terrasse, gleicht das Spielhaus fast einem originalem Haus. Zur Zeit befinden sich dort ein Esstisch mit Stühlen, eine Spielküche sowie sämtliche Küchenutensilien, die die Kinder dazu einladen, verschiede Rollenspiele durchzuführen und zu vertiefen. Das klassische „Mutter-Vater-Kind“ Spiel ist momentan sehr beliebt bei den Kindern. Auch Ideen der Kinder werden aufgegriffen und umgesetzt.

 

Wir erkunden den Wald im Herbst

Wie in jedem Kindergartenjahr, starten wir im Frühjahr/Frühling für drei Wochen das Waldprojekt mit den Kindern. Im Mai dieses Jahres sind wir bereits im Wald gewesen. Doch wie sieht eigentlich der Wald im Herbst aus? Ist der genauso grün wie im Frühling? Was bietet der Waldboden im Herbst zum Suchen und Untersuchen an? Das möchten wir gemeinsam und ganzheitlich mit den Kindern herausfinden. Zudem geben die Mais- und Getreidefelder Spielraum, um das Erntedankfest zu thematisieren.

Die Kinder bauen eine Hütte, die sich auch gut zum Klettern eignet.

 

Fast täglich bekommen wir Post von Waldbesuchern.

 

Baumstämme eignen sich gut zum Balancieren.

 

Nanu, wo ist der Mais geblieben? Gestern war er doch noch da? Rita erklärt den Kindern, dass der Maishäcksler den Mais klein gehäckselt hat. Der gehäckselte Mais wird zu Viehfutter verarbeitet.

 

Im Herbst wachsen im Wald viele verschiedene Pilzsorten. Doch vorsicht! Nicht alle sind essbar. Da wir keine Pilzexperten sind, haben wir uns die Pilze nur angeschaut und nicht gegessen.

 

Wer sagt denn, dass man im Wald nichts zu lachen hat?!

 

 

Neue Sonnensegel für die Kita

Im Rahmen unseres Projektes „SunPass – Gesunder Sonnenspaß für Kinder“  überlegten wir gemeinsam mit der IKK, wie wir die Kinder im Sommer noch besser vor den UV-Strahlen der Sonne schützen können. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass ein Sonnensegel über den Sandkasten eine gute Lösung wäre, um die prallende Mittagssonne aus dem Weg zu gehen. Nun können die Kinder auch während der Mittagszeit im Sandkasten spielen. Zudem bietet das Sonnensegel mehr Aufforderungscharakter für die Kinder. Ebenso haben die Kinder dadurch neue Spielideen entwickelt. So wurde beispielsweise aus dem Sonnensegel ein Hausdach. Auch unsere „Wasserstelle“ ist vor der Mittagssonne nicht geschützt, sodass wir  dort ein zweites Sonnensegel angebracht haben.

Durch das wechselhafte Herbstwetter mussten wir die Sonnensegel vorerst wieder abbauen um Schäden zu vermeiden.

Fairgiss Mein Nicht! Das Mitmach-Projekt rund ums Essen

Der Arbeitskreis Eine Welt e.V. bietet gemeinsam mit dem Klimaschutzmanagement des Landkreises Grafschaft Bentheim ein Faires Klimafrühstück in Kindergärten und Schulen an. Hierbei soll den Kindern altersgerecht und spielerisch das Thema „Klima“ und das, was damit zusammenhängt, näher gebracht werden. Am Mittwoch, den 30.08. und Donnerstag, den 31.08.2017 wird uns der Verein in der Kita besuchen. Die erste Themeneinheit findet am Mittwoch statt und am Donnerstag folgt das faire Klimafrühstück sowie eine weitere Themeneinheit. Geplant ist das Programm für unsere angehenden Schulkinder.

 

Beim Klimafrühstück wurde den Kindern verdeutlicht, dass einige Lebensmittel einen langen Weg zum Supermarkt haben und einige einen kurzen Weg.

 
 

Die Kinder haben zudem gelernt, dass z. B. Himbeeren im Winter einen längeren Weg zum Supermarkt haben als im Sommer. Die Karten haben die Kinder dabei unterstützt, die Themeninhalte besser zu verstehen.

 
   

 

Beendigung des Projektes „Sammeldrache-Die grüne Umweltbox“

Vor einigen Jahren haben wir das Projekt „Grüne Umweltbox-Recycling zahlt sich aus“ gestartet. Bis heute hatten Eltern und Firmen die Möglichkeit, ihre leeren Druckerpatronen sowie gebrauchte Handys in die Umweltbox zu legen. Diese befand sich jahrelang im Eingangsbereich der Kita (vor dem Büro der Kitaleitung). Dem Kindergarten wurden für die gefüllte Sammelbox Prämien gutgeschrieben, die wiederum in Anschaffungsmaterialien für die Kita eingelöst werden konnten. Beispielsweise wurden unsere Trocknungswagen für die Kreativwerkstatt dadurch erworben.

Da nun aber nur bestimmte Druckerpatronen akzeptiert werden und die Kontrolle für den Inhalt vom Kindergarten nicht gewährleistet werden kann, wurde die Kooperation beendet. Es werden somit keine leere Druckerpatronen und gebrauchte Handys  im Kindergarten gesammelt.

Wir bedanken uns bei allen Eltern und Firmen, die uns in den Jahren bei diesem Projekt unterstützt haben.

1,5 Jahre Sprach- Kita – Ein Rückblick

Etwa 1,5 Jahre sind nun schon vergangen, seitdem die Kita Arche Noah als Sprach- Kita gestartet ist. „Sprach- Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ – so lautet der offizielle Titel des Bundesprogramms, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Dieser macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Kinder lernen, sich gut auszudrücken. Und auch uns selbst wird dies besonders in der Urlaubszeit bewusst, wenn wir in ein fremdes Land reisen und auf verschiedene Sprachen treffen.

Deshalb legt auch die Kita Arche Noah einen besonderen Wert auf die sprachliche Bildung im Kita- Alltag. Seit Beginn des Projekts ist bereits einiges passiert. Sichtbar ist, dass wir uns als Team mit der Herkunft und den unterschiedlichen Kulturen der Familien in unserer Kita auseinandergesetzt haben. Als Symbol unserer Offenheit wurde im Eingangsbereich ein großes Schild angebracht mit einem Willkommensgruß in 21 verschiedenen Sprachen.

Durch den Besuch einiger Fortbildungen konnten die Kolleginnen interessante Dinge und neue Anregungen ins Team tragen. Unsere Fachkraft für alltagsintegrierte sprachliche Bildung hat eine besondere Aufgabe. Sie soll als „Bindeglied“ (im Tandem mit der Leitung) die Qualifizierungsinhalte, die bei regelmäßigen Treffen mit einer Fachberatung vermittelt werden, an das Team weitergeben. Hierfür wird immer mal wieder ein Teil des Dienstgesprächs genutzt. Es finden regelmäßige Besuche der Fachberatung in der Kita statt und Treffen mit den zehn weiteren Sprach- Kitas aus der Grafschaft und dem Emsland, mit denen wir zusammen einen Verbund gegründet haben.

Besonders ausführlich hat sich das Team gemeinsam an zwei Studientagen mit dem Thema „Sprache“ auseinandergesetzt.

Im Februar diesen Jahres ist dann das Projekt der „rollenden Bücherkiste“ gestartet. Hierbei handelt es sich um einen Bücherwagen, der regelmäßig in alle Gruppen kommt. Ein paar Kinder haben jedes Mal die Möglichkeit ein Buch auszusuchen und für ca. eine Woche mit nach Hause zu nehmen. Einzige Bedingung ist, dass die Kinder eine Büchertasche (z. B. Stofftasche) mitbringen. In der Bücherkiste gibt es deutschsprachige, niederländische und auch mehrsprachige Bücher, damit unsere Familien die Möglichkeit haben die sprachliche Vielfalt unserer Kita kennenzulernen und in ihrer Muttersprache vorzulesen.

Durch die Anschaffung einer Videokamera und zwei großer Handpuppen sollen weitere (Sprach-) Projekte stattfinden. Im Mai ist bereits ein Film über die Waldzeit der Igelgruppe entstanden. Die Kinder haben teils selbst gefilmt und Interviews gegeben. Hiermit möchten wir am Kurzfilmwettbewerb „Die Grafschafter Filmklappe“ teilnehmen.

Und natürlich spielt die sprachliche Entwicklung und Förderung im Alltag die größte Rolle. Eine „alltagsintegrierte sprachliche Bildung“ ist schließlich grundlegendes Merkmal der Sprach- Kita und unsere gemeinsame Aufgabe. Die Erzieherinnen achten darauf in jeglicher Alltagssituation Sprache anzuregen und anzubieten, so zum Beispiel beim Essen, Wickeln, Anziehen usw..

In der Sprach- Kita hat sich in den ersten 1,5 Jahren schon viel getan und auch in Zukunft werden wir weiterhin an der Umsetzung des Projekts arbeiten.